„Arcadia“ – Wohntraum in L-Form

Weite, Licht und luxuriöse Behaglichkeit: Mit „Arcadia“ ist ein Einfamilienhaus entstanden, das Repräsentanz und Intimität, architektonische Grosszügigkeit und Wohnlichkeit vereint.

Eingebettet in eine malerische Landschaft, umrahmt von Bergen und nahegelegenen Seen, erhebt sich „Arcadia“ als architektonisches Juwel. Die zeitgemässe Formensprache der Architektur und die klare Linienführung werden betont durch eine subtile Materialwahl, die dem Haus eine selbstverständliche Eleganz verleiht. Auf einer beeindruckenden Wohnfläche von 370 Quadratmetern zeigt sich die Villa von ihrer besten Seite – hochwertig realisiert, innen wie aussen, und durch einen weitläufigen Garten vollendet.

Marty-Design-Haus-7

Architektur mit Gespür für Mensch und Ort

Das Team von MartyDesignHaus nahm sich gemeinsam mit der Bauherrschaft viel Zeit, um das Grundstück in seiner Besonderheit zu erfassen und die individuellen Wünsche sowie Lebensgewohnheiten der künftigen Bewohner präzise zu formulieren. «Von Anfang an waren wir mit MartyDesignHaus äusserst zufrieden. Unsere Vorstellungen und Wünsche wurden sorgfältig analysiert und präzise umgesetzt», erklärt die Bauherrin.

Aus dieser intensiven Planungsphase entstand ein prägnantes Bauwerk, das den Traum vom perfekten Zuhause Wirklichkeit werden liess – durchdacht bis ins Detail, vom ersten Entwurf bis zur schlüsselfertigen Übergabe.

Die Wahl eines L-förmigen Grundrisses erwies sich dabei als ideal: Zwei Gebäudeflügel umschliessen den Garten samt Pool wie schützende Arme – es entstand eine private, lichtdurchflutete Wohnoase, die zugleich Intimität und Offenheit ausstrahlt. «Der aussergewöhnliche Grundriss unseres Hauses verlangte schon bei der Planung ein hohes Mass an architektonischem Fachwissen. Dank perfekter Abstimmung und eindrucksvoller Visualisierung konnten wir uns von Anfang an ein klares Bild machen.» so die Bauherrschaft.»

Marty-Design-Haus-5

 

Strassenseitig bewusst zurückhaltend, präsentiert sich „Arcadia“ zur Gartenseite hin offen und transparent. Der Eingang liegt im äusseren Winkel der L-Form – kaum tritt man ein, wird man von der luftigen Grosszügigkeit, dem natürlichen Licht und dem freien Blick bis zur Terrasse empfangen.

Im Herzen des Hauses öffnet sich ein über zwei Etagen reichender Luftraum – die „Lobby“. Mit eleganten Sesseln am Cheminée und Blick auf den Garten bildet dieser Bereich das zentrale Bindeglied, das sämtliche Ebenen und Wohnzonen miteinander verbindet. Dahinter befindet sich ein intimer Rückzugsort: ein stilvolles Heimkino mit Sesseln, die sich zu bequemen Liegen umfunktionieren lassen.

Marty-Design-Haus-6
Marty-Design-Haus-4

Privatsphäre mit Panorama

Von der Lobby aus führt eine markante Treppe ins obere Geschoss – mit frei auskragenden Stufen aus Eiche und einem Geländer aus Glas. Eine durchgehende Wand aus Quarzit begleitet den Aufstieg als gestalterisches Leitmotiv. Der Naturstein ist ein zentrales Element des architektonischen Konzepts und findet sich sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich des Einfamilienhauses wieder.

Oben eröffnet sich ein heller, offener Arbeitsbereich mit Blick auf den Garten und die umliegende Landschaft; ein gläsernes Geländer schafft die visuelle Verbindung zur darunterliegenden Lobby und Küche. Atelier, Fitnessbereich und ein gut ausgestatteter Hauswirtschaftsraum komplettieren diesen Bereich des Obergeschosses. Über eine Galerie mit freiem Blick nach unten wird das Schlafzimmer erreicht – ein Refugium der Ruhe. Die angrenzende Ankleide begeistert mit raumhohen Einbauschränken und einem zentral positionierten Schubladenmöbel. Das angeschlossene Bad verwöhnt mit edlen Materialien, einer grosszügigen Regendusche und einer weiteren Natursteinwand. Grosse Oberlichter lassen viel Tageslicht ins Bad und die Ankleide, eine private Terrasse rundet diesen Bereich ab – inklusive Blick über den Garten in die Umgebung.

Screenshot

Ein Raumfluss voller Licht und Leichtigkeit

Das eigentliche Highlight des Hauses ist jedoch das Erdgeschoss – die Gartenebene –, die durch ein offenes Raumkonzept besticht. Hier wird gelebt und entspannt, hier werden Gäste empfangen und bewirtet. Der gesamte Wohnbereich ist in L-Form organisiert und öffnet sich direkt zum Garten- und Poolbereich. Im Zentrum des Erdgeschosses liegt die grosszügig angelegte, offen gestaltete Küche, eingerahmt von Wohn- und Essbereich. Mit ihren matten, anthrazitfarbenen Oberflächen in Kombination mit dunkler Eiche ist sie nicht nur funktional durchdacht, sondern auch ein ästhetisches Statement. Durch grosse Fensterflächen bleibt der Blick ins Grüne stets präsent – beim Kochen, Speisen und Verweilen. Auch vom angrenzenden Essbereich aus, der nahtlos in die Küche übergeht, geniesst man die Aussicht in den Garten.

Ein grosszügiger Wintergarten verlängert den Wohnbereich nach draussen: Mit raumhohen Schiebetüren und einem durchgehenden Bodenbelag verschmelzen Innen- und Aussenraum zu einer harmonischen Einheit. Durch die gläserne Überdachung und die vollständig zurückschiebbaren Fronten fühlt man sich beinahe wie unter freiem Himmel. Die Überdachung setzt sich fort und bildet den Rahmen für das Poolhaus – ausgestattet mit einer eigenen Outdoor-Küche, einem offenen Essbereich sowie einer einladenden Lounge zum stilvollen Entspannen.

Der Aussenbereich ist eine architektonische Fortsetzung des Innenraums. Der Poolverläuft parallel zum Haus und lädt direkt vor dem Wintergarten zum Schwimmen ein. Grosszügige Terrassenflächen, stilvolle Loungemöbel und ein weiteres Ruhedeck im Westen schaffen Raum für Musse und Geselligkeit – ganz im Sinne mediterraner Lebensart.

Wie aus einem Guss

Der Innenausbau ist betont modern gehalten. Für die Böden wurden grossformatige, dunkle Platten gewählt, die im Erdgeschoss die Raumsequenzen betonen und die Weitläufigkeit der Architektur unterstreichen. Auch Fensterrahmen und tragende Säulen greifen das Farbthema in Anthrazit auf. In den Schlafzimmern sorgt geräuchertes Eichenparkett für warme, wohnliche Akzente. Die Küche – der Mittelpunkt des Zuhauses – unterstreicht mit ihren anthrazitfarbenen Arbeitsflächen und Fronten die Formen- und Farbenwelt des Gebäudes. Auch die Bäder setzen mit dunklen Waschbecken und schwarzen Armaturen gestalterische Akzente, die sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen, ohne aufdringlich zu wirken. Dazu meint die Bauherrschaft: «Die Zusammenarbeit mit der Innenarchitektin beim gesamten Farbkonzept und der Auswahl geeigneter Inneneinrichtungen war spannend und hat uns sehr überzeugt.»

Die an der Fassade sichtbare, partielle Natursteinverkleidung aus Quarzit findet sich auch im Innenraum wieder – etwa in der Lobby, an der Rückwand des Wintergartens oder bei der Aussenküche.

Ein besonderes Anliegen der Bauherrschaft war neben dem Wintergarten auch eine grosszügig dimensionierte Garage. Diese befindet sich im Untergeschoss und ist über einen platzsparenden Autolift zugänglich. Dadurch konnte auf eine klassische Rampe verzichtet und der Raum optimal genutzt werden – ein cleveres Detail, das sowohl Platz spart als auch den architektonischen Anspruch unterstreicht.

„Arcadia“ ist weit mehr als ein Wohnhaus – es ist ein Lebensgefühl. Es vereint architektonische Klarheit mit wohnlicher Wärme. Mit Unterstützung von MartyDesignHaus wurde für die Bauherrschaft ein Wohntraum Wirklichkeit – ein Ort, der inspiriert und zum Verweilen einlädt. Ein Zuhause, das repräsentiert – mit einem Wohngefühl, das sowohl Stil als auch Geborgenheit vermittelt.

 

Architektur

MartyDesignHaus

marty-designhaus.ch

 

Konstruktion

Aussenwände EG und OG: Backstein, teilweise in Beton.

Decke über UG, EG und OG: Beton armiert.

Fenster: UG, EG und OG: Fenster in Holz/Aluminium

Alle öffenbaren Fenster mit Alarmkontakt.

 

Innenausbau

Wände mit Weissputz, gestrichen

Akustikdecke BASWA-Phone über den Räumen Küche und Essen, sowie über dem Wohnen und

Luftraum OG

Bodenbeläge: Feinsteinzeugplatten und Natursteinbeläge, Parkett

 

Haustechnik

Wärmeerzeugung mit Luft-Wasser-Wärmepumpe

Wärmeverteilung: Mit Niedertemperatur-Bodenheizung.

Photovoltaikanlage ca. 25’000kWh/a, inkl. Batteriespeicher

 

Text: Gerald Brandstätter
Fotos: Karin Weisz